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einmal gesagt haben, „ich verlasse.“ Derjenige, dem davon erzählt wird, heißt Dell Parsons, ist zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt und hat bereits jetzt ein Leben hinter sich, das getreu des Duchamp’schen Satzes verlaufen ist voller unfreiwilliger Aufbrüche; eine Existenz, die darauf basiert, von irgendwo wegzulaufen, anstatt irgendwo anzukommen. Dass es Dell Parsons nicht gut ergehen wird, erfährt man gleich in den ersten zwei Sätzen von Richard Fords neuem Roman: „Zuerst will ich von dem Raubüberfall erzählen, den meine Eltern begangen haben. Dann von den Morden, die sich später ereignet haben.“ Damit ist im Grunde alles gesagt.

Seine nicht geringe Spannung beziehtnicht aus dem Krimiplot, der auch in dem Buch steckt. Der ist durch eine permanent vorauseilende Erzählweise kalkuliert unspannend angelegt. Man weiß auch, dass Dell, der Ich Erzähler, aus diesem Schlamassel physisch unbeschadet herauskommt, denn die Erzählsituation des Romans ist die, dass der mittlerweile kurz vor der Pension stehende Dell an seinem Schreibtisch sitzt und versucht, sein Leben zu ordnen.

Die entscheidende Frage ist: Wie kommt ein Junge zurecht mit der unendlichen Verlorenheit und der unsagbaren Traurigkeit, von der sein Aufwachsen geprägt ist, mit dem permanenten Desillusionierungsprozess, den er durchlaufen muss? Die Stimmung, die über dem Roman liegt, von Richard Ford meisterhaft inszeniert, ist die einer allumfassenden Machtlosigkeit gegenüber den Launen des Schicksals. Hier spricht einer, der versucht, sich im Kleinen zu sortieren, weil er gegenüber dem Großen kapitulieren musste.

Denn plötzlich hat Bev Schulden. Nicht viel, aber das Gefühl, bedroht zu sein, kennt er nicht. Also beschließt er, eine Bank auszurauben. Und seine Frau, Tochter jüdisch polnischer Emigranten aus intellektuellem Milieu, die sich stets als Künstlerin betrachtet hat, macht mit. Es bleibt im Dunkeln, warum sie das tut. Die Ehe ist nicht glücklich, ein Missverständnis von Beginn an. Einer der vielen Irrwege, die das Schicksal geht.

Sie stellen es nicht geschickt und höchst auffällig an. Selbstverständlich werden sie gefasst und landen im Gefängnis. Als die Zwillinge sie dort besuchen, wird es das letzte Mal sein, dass sie die Eltern sehen. Die Mutter bringt sich im Gefängnis um, der Vater verschwindet. All das zu verraten, bedeutet nicht zugleich einen Verrat am potenziellen Leser. Denn auch der gealterte Dell erzählt davon ohne große Umschweife.
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