Canada Goose Deutschland Outlet Baffin Anorak Gelb Kia Ceed III 2018

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Der Kia Ceed startet jetzt in dritter Generation ohne Apostroph im Namen (statt „cee’d“ künftig „Ceed“) und mit mehr Technik an Bord. Eine beheizbare Windschutzscheibe ist nun ebenso im Programm wie ein Stauassistent, der das Auto bis 130 km/h selbst fahren lässt die Hände müssen aber am Lenkrad bleiben. Länge und Radstand bleiben gleich, das neue Modell ist allerdings etwas flacher (1447 Millimeter, also minus 23 Millimeter) und breiter (1800 Millimeter, also plus 20 Millimeter). Außerdem hat Kia dem Frontüberhang ein paar Millimeter abgezwackt und sie am hinteren berhang wieder drangebastelt. Designtechnisch ist der neue Ceed etwas klarer gestaltet als der Vorgänger, statt süßer Rundungen prägen jetzt sportlichere, kantigere Linien das Blech. Der Ceed basiert auf der gleichen Plattform wie der Hyundai i30. Die Verwandtschaft ist grob erkennbar, besonders an der C Säule schimmert der i30 durch.

An der Front ist das Familiengesicht mit dem „Tiger Nose“ Grill breiter geworden, genau wie der Lufteinlass darunter. Am Heck bleibt der Blick zuerst an den umgestalteten Rückleuchten mit dem neuen LED Tagfahrlicht hängen. Die darunterliegenden und hochkant eingelassenen Reflektoren wirken jetzt nicht mehr so Schlund artig wie beim Vorgänger. Von der neuen Ceed Generation soll es vier Karosserievarianten geben, denn neben Fünftürer, Kombi und Shooting Brake halten sich vehement Gerüchte über eine eigene SUV Variante. Marktstart ist im Sommer 2018, preislich geht es bei 16.000 Euro los, der Kombi dürfte rund 1500 Euro Aufschlag kosten. So richtig zeitgemäß war das Element auch nicht mehr. Der überarbeitete Innenraum ist aus dem Kia Stonic bekannt und dem Fahrer zugewandt. Die Mittelkonsole ist zweigeteilt: Obendrauf sitzt der Bildschirm für das Infotainment, in Vollausstattung als Achtzoll Touchscreen mit Navi, darunter befinden sich die Knöpfe für Musikplayer, Klimaanlage und die optionale Sitzheizung und belüftung. Viele Knöpfe. Für unseren Geschmack hätte Kia da ein wenig abspecken können. Schnell, flüssig und intuitiv dagegen funktioniert die Bedienung des Touchscreens. Die Ladezeiten beim Springen zwischen den Menüs sind deutlich kürzer als beim Karosseriebruder i30 der ist aber auch ein Jahr älter. Die Materialien sind ordentlich, Klavierlack, Metalleinlagen und perforiertes Leder mit Kontrastnähten auf den Sitzen lassen den kompakten Kia eine Spur edler rüberkommen als seinen Vorgänger. Die überarbeitete Tachoeinheit hat inzwischen eine LCD Anzeige zwischen den beiden Rundinstrumenten, die sich über das Lenkrad bedienen lässt. Dank tieferer Sitzposition bekommt der Fahrer mehr Kopffreiheit, für die Passagiere im Fond gibt es mehr Schulterfreiheit. Auf der Rückbank ist tatsächlich genügend Platz für zwei Erwachsene, zu dritt wird es hier kuschelig. Der Kofferraum dahinter ist auf 395 Liter gewachsen (vorher 380 Liter). berzeugend ist die niedrige Ladekante, die das Beladen auch für weniger groß gewachsene Menschen einfach machen dürfte.

Kombi mit viel Platz und praktischen Ideen

Die Kombiversion des Kia Ceed, die auf den Namen „Sportswagon“ hört ist naturgemäß bis zur B Säule identisch mit dem Steilheck. Auch der Radstand ist mit 2,65 Meter auf den Zentimeter gleich. Vorne halten wir uns deshalb nur der Vollständigkeit halber auf alles bekannt, unser Fotofahrzeug ist mit dem großen Acht Zoll Display ausgerüstet. Beim Einstieg hinten wird es interessant: Wo es mit 1,95 Meter im normalen Ceed am Kopf knapp wird, hat der Kombi sogar noch etwas Luft nach oben, wenn man sich kerzengerade hinsetzt. Sehr gut! Das können Oberklasse Limousinen nicht besser. Auch der Knieraum geht vollkommen in Ordnung. Hier kann man es ohne Probleme auch auf langen Strecken aushalten. Für die Langstrecke und das Reisen ist auch der Kofferraum geeignet: 600 Liter fasst das Gepäckabteil die Staufächer im Ladeboden miteingerechnet. Leider liefert Kia noch keine Angabe, wie groß das Kofferraumvolumen bei umgelegter Rücksitzbank (40/20/40 teilbar) ist. Praktisch ist die mechanische Fernentriegelung aus dem Kofferraum. Obwohl sich das Team rund um Entwicklungs Chef Albert Biermann (ehemals BMW M GmbH) erfolgreich bemüht hat,
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die dritte Ceed Generation sportlicher und dynamischer werden zu lassen, geschah dies nicht auf Kosten des Komforts. Selbst auf mäßigen Straßen federt der Ceed Prototyp gelassen alle Unebenheiten weg, und trotz Prototypenstand gelangen kaum störende Geräusche in den gut gedämmten Innenraum. Mit dem kleinen Dreizylinder kommt man flott voran, wobei spürbare Leistungsschübe schon aufgrund der überschaubaren 172 Nm Drehmoment (bei 4000 Umdrehungen) nicht zu erwarten sind. In der Innenstadt oder im Verkehr in Stadtnähe ist der Einliter T GDI allemal ausreichend, auf der Autobahn oder Landstraße muss man den präsenten Dreizylinder mit häufigen Schaltvorgängen bei Laune halten. Insbesondere bei berholmanövern kommt man um wiederholtes Herunterschalten nicht umhin, was den avisierten Normverbrauch von 4,4 Litern nennenswert nach oben drückt. Was der neuen Ceed Generation überraschenderweise fehlt, sind eine Allradoption und eine elektronische Dämpferabstimmung. Der Fahrprogrammschalter beeinflusst allein Gaspedalannahme, Lenkung und Gangwechsel bei den Versionen mit Doppelkupplung.

Ausstattung: 600 Liter Kofferraum im SW

Neben der fünftürigen Schrägheckvariante bringt Kia den Sportswagon (SW) genannten Kombi. Typisch für diese Karosserieform bietet er viel Platz im Kofferraum: genau 600 Liter das sind 72 Liter mehr als beim Vorgänger. Zum Vergleich: Ins Schrägheck passen 395 Liter Gepäck. Die optional dreigeteilte Sitzbank lässt sich per Hebel im Kofferraum umklappen, sodass eine ebene Ladefläche entsteht. Ein Ablagefach im Boden sowie ein Taschenhaken im Gepäckraum sind Serie. Gegen Aufpreis bekommt man ein Schienensystem, um den Kofferraum aufzuteilen und die Ladung zu sichern, und eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe. Später reicht Kia noch einen auf Sport getrimmten GT und einen lediglich sportlich aussehenden Ceed GT Line nach.

Zukünftige Ceed Fahrer haben die Wahl aus elf Lackfarben sowie Sitzbezügen aus Stoff, Kunstleder und Leder. Lederlenkrad und schaltknauf gibt es optional. Neben 15 Zoll Stahlfelgen stehen zudem 16 Zoll Räder (Stahl und Alu) sowie 17 Zoll Bi Color Leichtmetallfelgen auf der Aufpreisliste. Serienmäßig kommt der Ceed mit einem kleinen Fünfzoll Bildschirm, optional wächst der zum Siebenzoll Touchscreen oder zum Achtzoll Touchscreen mit Navi. Dann kann man das Handy per Apple Car Play und Android Auto verbinden und die Sprachsteuerung nutzen. Immer an Bord ist eine Bluetooth Freisprecheinrichtung. Weitere Extras: ein Soundsystem von JBL, die neue beheizbare Windschutzscheibe, induktives Laden, Sitzbelüftung vorn sowie Sitzheizung vorn und hinten. Für den neuen Ceed bietet Kia außerdem ein „Eco Pack“ an: Das kommt mit aktivem Kühlergrill (öffnet sich bei Bedarf und sorgt für bessere Aerodynamik), erweiterter Unterbodenverkleidung und Tieferlegung um fünf Millimeter. Die Koreaner fahren auch einiges an Assistenzsystemen auf: Fernlichtassistent, Müdigkeitswarner, aktiver Spurhalteassistent und autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung stehen zur Wahl. Eine Besonderheit: Der Kompakte kommt auf Wunsch mit einem Stauassistenten, der das Auto bis 130 km/h teilautonom steuert. Es hält selbstständig die Spur und den Abstand zum Vordermann ein und bremst ab. Darüber rangiert ein neuer 1,4 Liter T GDI, der das bisherige 1,6 Liter Triebwerk ersetzt. Bei den Selbstzündern gibt es einen 1,6 Liter CRDi, der 115 oder 136 PS leistet und zwischen 3,4 und 4,0 Litern verbrauchen soll. Auf Wunsch gibt es für die beiden Diesel und den 1,4 Liter T GDI ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. Nach Informationen von autonews wird es außerdem einen Ceed mit 48 Volt Bordnetz, einen Mildhybrid, geben. Die Teilelektrifizierung soll Sprit sparen und der großen Nachfrage an elektrifizierten Antrieben nachkommen. Der Mildhybrid soll 2019 nachgereicht werden.
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