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Heinz Rühmann (1902 1994) ist lange nach seinem Tod noch immer der beliebteste und einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler. Seine zeitlosen Filmklassiker werden besonders während der Feiertage in großer Zahl im Fernsehen wiederholt und finden ein begeistertes Publikum bei allen Generationen. In einem langen und erfüllten Leben erfuhr er Höhen und Tiefen, wobei schließlich die positiven Seiten überwogen. Eine neue DVD Edition von Kinowelt bietet jetzt eine Auswahl mit sieben seiner beliebtesten Filme aus der Zeit von 1937 bis 1958 und einer Gesamtspielzeit von 629 Minuten. Leicht war die Auswahl keineswegs, denn Rühmann hat in der langen Zeitspanne von 1926 bis 1993 eine Unmenge produziert, besonders in den 1930er Jahren zum Teil vier Filme in einem Jahr. Bei dieser Massenproduktion, deren Schöpfungen oft zur Ablenkung der Bevölkerung in schwierigen Zeiten dienten, kann nicht alles von höchster Qualität sein. Die für die Edition ausgewählten Filme jedoch gehören zum Besten von Rühmann aus seiner UFA Zeit und der Nachkriegszeit. Ideal ist diese Edition für die vielen Rühmann Fans, die seine besten Filme nach Belieben sehen und nicht bis zur nächsten Wiederholung im Fernsehen warten wollen. Außerdem gibt es exklusives Bonusmaterial, darunter Ausschnitte aus Kleiner Mann ganz groß“, eine Filmdokumentation über Heinz Rühmann, Biografien, Fotogalerie, Starinfos, Filmografien und Trailer.

Der früheste in dieser Edition enthaltene Film Der Mustergatte“ von 1937 ist eine echte Rarität, sowohl auf DVD als auch bei den Fernsehwiederholungen. Es ist ein typischer Schwank mit Verwicklungen, Verwirrungen und Missverständnissen zwischen den Beziehungen von Mann und Frau. Unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner spielen neben Rühmann Leny Marenbach, Hedi Finkenzeller und Heinz Söhnker in den Hauptrollen. Bereits auf der Bühne hatte der junge Heinz Rühmann in dieser Rolle geglänzt. Später sollten noch weitere Verfilmungen dieses beliebten Stoffes folgen, doch sie konnten bei weitem nicht an dieses Original“ heranreichen.

In der rührenden Komödie Hurra! Ich bin Papa!“ (1939) spielt Rühmann den Langzeitstudenten Peter, der sein freies Leben in vollen Zügen genießt. Er denkt gar nicht daran, sein frohes Nichtstun gegen einen geregelten Alltag einzutauschen. Doch eines Abends sitzt in seinem Bett ein kleiner Junge. Hänschen sei Peters uneheliches Kind, schreibt die Mutter in dem Brief, den der Kleine bei sich hat. Von nun an soll sich Peter um ihn kümmern. Die plötzliche Vaterschaft verändert den ewigen Studenten. Er sorgt sich rührend um seinen Sohn und bereitet fleißig seinen Studienabschluss vor. Alles wäre perfekt, wenn Peter nur wüsste, wer die Mutter ist.

Eine weitere Idealbesetzung in der Vaterrolle, dieses Mal jedoch eher tragikomisch, ist Heinz Rühmann in Wenn der Vater mit dem Sohne“ (1955). Als Musikclown Teddy Lemke kümmert er sich aufopfernd und liebevoll um seinen kleinen Sohn Ulli (Oliver Grimm). Ulli kann Teddy dazu überreden, in einer gemeinsamen Clownnummer bei einem Zirkus aufzutreten. Sie haben großen Erfolg, bis sie die Nachricht erreicht, dass Ullis Mutter mit ihrem neuen Ehemann aus Amerika angereist ist, um ihren Sohn zurückzuholen. Eine abenteuerliche Flucht beginnt.

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ von 1954 mit der bekannten Ohrwurm Melodie zeigt Heinz Rühmann neben seinem beliebten Kollegen Hans Albers im Hamburger Hafenmilieu. In Charleys Tante“ (1956) beweist Rühmann auch in Frauenkleidern sein urkomisches Talent, begleitet von einer illustren Kollegenschar, darunter seine Ehefrau Hertha Feiler, Paul Hörbiger, Walter Giller und Claus Biederstaedt.

Die Rolle als Wilhelm Voigt in Der Hauptmann von Köpenick“ nach Carl Zuckmayer von 1956 unter der Regie von Helmut Käutner zeigt Heinz Rühmann auf der Höhe seiner Kunst als komischen Helden mit ernstem Hintergrund. In jungen Jahren ist Wilhelm Voigt auf die schiefe Bahn geraten und landet hinter Gittern. Nach seiner Entlassung beschließt er endlich ein ehrliches Leben zu führen. Doch Wilhelm Voigt hat keinen Pass. Seine ständigen Versuche, sich Papiere zu beschaffen, bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Zufällig stöbert er eines Tages in einem Trödelladen und findet dort eine alte Hauptmanns Uniform. Er gibt einer Garde den Befehl, ihm nach Köpenick zum Rathaus zu folgen. Dort verhaftet er den Bürgermeister und den Stadtkämmerer, um sich in Ruhe einen Pass zu beschaffen. Doch auch hier hat er keinen Erfolg. Kurzerhand beschlagnahmt er die Stadtkasse und flieht. Der Hauptmann von Köpenick wird zum Tagesgespräch. Man sucht den beltäter, doch der Schuster stellt sich freiwillig. Selten ist deutscher Bürokratismus so realistisch auf die Schippe genommen worden.

In Der Pauker“ (1958), dem jüngsten Film in der Box, glänzt Heinz Rühmann unter der Regie von Axel von Ambesser wieder einmal in einer Komödie über die so gehasste wie geliebte Schulzeit. Als Studienrat Dr. Hermann Seidel wird er von einem verschlafenen Provinzgymnasium in die Großstadt versetzt. Hier muss er mit einer Klasse aufsässiger Schüler, darunter der junge Peter Kraus, fertig werden, wobei ihm seine veralteten Unterrichtsmethoden wenig nützen. Mit Hilfe von guten Freunden, darunter Gert Fröbe als Ringkämpfer, gelingt ihm jedoch ein Wandel und er bekommt die Schüler bald auf seine ganz eigene Weise in den Griff.

Diese DVD Box ermöglicht einen gelungenen repräsentativen berblick von einigen der besten Filme mit Heinz Rühmann und bietet für jeden Geschmack etwas.
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