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Der Film beginnt mit einem Ausschnitt aus einer Nachrichtensendung. Eine Wissenschaftlerin (45 Sekunden Auftritt von Emma Thompson) erklärt, dass sie mit einem modifizierten Masern Virus Krebs heilen kann.

In der nächsten Einstellung sieht man ein von Pflanzen überwuchertes, menschenleeres New York. Und das ist wirklich sehr schön gemacht. Man möchte auch gleich Viren verbreiten, so schön.

Zu diesem Zeitpunkt erfasste mich fiebrige Erwartung: Nachdem ich Pirates of the Carribean nicht verstanden hatte, die Spidermen 1 3 mir Augenschmerzen bereitet haben und ich mein limbisches System ausgekotzt habe bei Superman könnte ich endlich wieder einen Action Blockbuster mit Drehbuch vor mir haben? Einen wie 12 Monkeys oder Collateral? Lobet den Herrn!

Es folgt eine Jagdszene, in der noch knapp die berwältigung durch die Bilder überwiegt, aber doch konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da mit dem computergenerierten Jagdwild und auch den künstlichen Löwen etwas nicht stimmte.

Will Smith ist der einzige berlebende in New York und wie es der Zufall will, ist er Militärwissenschaftler, ein Rambo mit Doktorhut. Er spielt recht ansehnlich, hat gut trainiert für die Rolle, schafft mehr Klimmzüge als ich Purzelbäume und wer Tom Hanks in Cast Away mochte, wird die nächste Stunde lieben. Wenn er sich nicht daran stört, dass der Virus einige seiner Opfer in Zombie Vampire verwandelt hat. Nun, er hat sie nicht nur in Zombie Vampire verwandelt, sie sind auch stärker, schmerzunempfindlicher und können sich bewegen wie computeranimierte Stoffgiraffen auf Amphetaminkur. Die virenkranken Zombie Vampire sind die schlechtesten Bad Guys seit Jaye Davidson in Stargate.

I am Legend hat durchaus anrührende Momente (ein Taschentuch wechselte den Besitzer, als ein Tier starb, ich sage aber nicht, welches Tier und von wem zu wem das Taschentuch ging), immer, wenn Will Smith unbelastet von Special Effects spielen darf, ist der Film fesselnd.

Halten wir also fest: Bis eine halbe Stunde vor Schluss schwankt der Film beharrlich zwischen großartigem Action Film, taschentuchverbrauchfördernder Familienunterhaltung und üblem Trash. Dann wird er zu etwas, von dem meine Lieblingslektorin sagte, es hätte die Herzenswärme eines Rekrutierungsvideos für Selbstmordattentäter. Gott kommt ins Spiel. Gott hat zu diesem Zeitpunkt mehr als 5,9 Milliarden Menschen getötet, bleibt aber selbstverständlich ein guter Gott und greift kräftig ein. Wer Signs für intelligente Unterhaltung hielt, der wird auch an diesem Ende seine Freude haben.

Jeder, der sich anders als ich vor schwarz weiß nicht fürchtet, der kann sich The last Man on Earth anschauen. Der basiert wie I am Legend auf dem Science Fiction Roman I am Legend von Richard Matheson und enthält keine computergenerierten Bilder, für die sich eine Berufsschulklasse von Telekommunikationstechnikern in ihrem Abschlussfilm genieren würde.

Hier gibt es den Torrent zu The last Man on EarthOha, wusste garnicht das last Man on Earth Public Domain ist.

last Man on Earth soll ja angeblich die am wenigsten seltsame Verfilmung des Stoffes sein. 🙂

04.01.2008 um 08:23 Wow! War böse enttäuscht. Am Anfang schöne Bilder, danach nichts mehr. Das Quotenkind hat auch nichts zur Handlung beigetragen und das Ende!? Egal

Wirklich gute Action gibt es bei Em Up Cliff Owen und Monica Belucci in Topform. Anders als Willis oder Diesel oder so, kommt Owen ohne pseudo coolen Sprüche aus und trifft fast immer, dabei mit Tricks, die das Genre auf ein neues Level heben, an dem sich viele abarbeiten können.

können sich bewegen wie computeranimierte Stoffgiraffen auf Amphetaminkur sehr schön ausgedrückt gg

04.01.2008 um 11:10 Ich fand den Film eigentlich auch ganz gut. Abgesehen davon, dass die Frau natürlich wieder an allem Schuld ist. Doch als ich die Handlung meinem Vater darlegte, schaute der mich komisch an und hat mir dann die Geschichte der Vorlage erzählt. Und wie das immer ist, wenn man das Buch kennt, ist der Film nicht mehr ganz so gut. Vorallem da sich der Grund gänzlich geändert hat, warum die Hauptperson zur Legende wurde. Ich vermute aber, dass das düstere Original mit so einem ganz anderen Ende, einfach nicht nach Hollywood gepasst hat. Das Buch hab ich jedenfalls innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Es ist schließlich auch ziemlich kurz.

04.01.2008 um 12:03 Letzte KommentareSvennie bei Spreeblick Podcast 330 (Verlosung!)“duster“ bei Jetzt mal im Ernst, liebe MutmacherHanswurst bei FallsuchtMarketing de Negcios bei Web 2.0: Es ist vorbeiVegas Partner bei One more time: Du bist DeutschlandClaudia bei Der Berliner SzenemenschAndreas Sissy Sklavin Tanja bei Als ich mal für eine Woche in einem Sexshop arbeitetevulcano bei Die Spreeblick Wahl 2017m bei Digitale Bildungspolitik: Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nachMeier2 bei Digitale Bildungspolitik: Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nachSexueller Missbrauch am Canisius Kolleg BerlinOne more time: Du bist DeutschlandDer Berliner SzenemenschAuf Nimmerwiedersehen, SPD!Du bist Deutschland Ich mach mit!Jamba KursUnd alle so: WTF? [Update] [2]Bundesprüfstelle indiziert BlogPost von Frau von der Leyen (Update)Peter Alexa Ein ehemaliger Unterstützer der RAFHomöophobie: Die Placebo DebatteGrimme für Spreeblick!Piraten auf KurssucheBundestagswahl 2009: Wen soll ich nur wählen?Ihr, nicht ich!Politically Incorrect Die etwas andere Sicht der DingeDu Opfer!Tickets: Foo Fighters in KölnZur Anti Minarett Initiative in der Schweiz
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